Anime des Jahres 2022

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2022 war erneut ein sehr gutes Jahr für Anime. Zwar ging mit der allmählichen Bewältigung der Pandemie auch mein Sehverhalten leicht zurück. Jedoch war die Qualität der konsumierten Anime umso besser. Was waren eure Lieblings-Anime aus dem vergangenen Jahr und welche Serien und Filme würdet ihr weiterempfehlen? Teilt eure Eindrücke mit der Community und holt euch selbst ein paar Empfehlungen ab!

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Im letzten Jahr habe ich wieder recht viel geschaut. Die komplette Liste dazu findet ihr hier. Hier meine Top 12 Anime, sowie ehrenhafte Nennungen:

10/10 Anime:
1 Summer Time Render
Eine spannende Mystery/Horror-Serie mit guten Charakteren und Setting. Die Story ist fesselnd und über die 2 Cour durchweg überdurchschnittlich. Klare Empfehlung.

2 Akiba Maid War
Eine überaus groteske Mafia-Parodie auf Maid Cafes in Akihabara in Tokyo, die mich in fast jeder Folge ernsthaft zum lachen bringen konnte. Trifft genau meinen Humor und kann mit super Animationen bestechen. Vermutlich der beste Comedy-Anime der vergangenen 5 Jahre.

3 SPY×FAMILY (S1)
Der gemütlichste und herzerwärmenste Anime der letzten Jahre. Spy-Comedy der Extraklassen mit hervorragenden Animationen. Ich bin auf die AMVs gespannt.

4 Kaguya-sama: Love is War -Ultra Romantic- (S3)
Die dritte Kaguya-Staffel, die nochmal alles davor wegbläst. Das einzige Manko ist, dass die Story nicht mit dieser Staffel endet, sondern mit dem vor kurzem in Japan veröffentlichten Film. Kaguya-Sama ist ein großartiges Rom-Com Franchise mit zu viel Budget, dass Memes wie am Fließband generiert und das jeder gesehen haben sollte!

9/10 Anime:
5 My Dress-Up Darling
Hottest Anime in Years. Ein Mädel möchte Cosplayerin werden und freundet sich mit einem Dude an, der Puppe bastelt. Die Animatoren wissen, was sie tun und das Ergebnis ist eine Freude für die Augen.

6 The Demon Girl Next Door (S2)
Machiko bekommt eine zweite Staffel, die die okaye erste komplett in den Schatten stellt. Wer Gabriel Dropout mag, SOLLTE diese Serie gucken! Lacher wurden gehabt.

7 Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba Entertainment District Arc (S3)
Nachdem Demon Slayer mit ihrem Film 2021 das japanische Kino wiederbelebt hat strotzen sie nur so vor Geld. Dies sieht man der neuen Staffel an und sorgt für köstlichste Animationen. Die Story und die Charaktere sind ebenfalls cool. Toller Anime, bitte mehr davon!

8 Police in a Pod
Ein sehr sarkastischer Ansatz zum Alltag von japanischen Streifenpolizisten und ein weiterer großartiger Comedy-Anime aus 2022. Sehr zu empfehlen für alle Freunde des schwarzen Humors.

8/10 Anime: (Auswahl)
9 Chainsaw Man
Der beste Action-Anime der vergangenen Jahre. Teils sehr düster und auch emotional. Ich mag den Stil und die Richtung, in die sich alles bewegt. Die Season 1 wirkt jedoch noch wie der Buildup zu größerem und ich freue mich auf mehr!

10 Uncle from Another World
Der Onkel erwacht aus einem langjährigem Koma, dass er Isekai-Style in einer anderen Welt verbracht hat. Das Setup ist bonkers, aber für meinen Geschmack passiert ein bisschen zu viel Rückblick in die Vergangenheit. Trotzdem sehr zu empfehlen und für mich klar in den Top 10 von 2022.

11 Ranking of Kings
Eine herzerwärmende Geschichte. Sehr guter Animationsstil. Das Pacing der Story tritt nach Folge 8 leider ein bisschen zu sehr auf die Bremse, aber ich hatte eine gute Zeit und würde mich über mehr freuen.

12 Ya Boy Kongming!
Ein Tactical-Music Anime mit einem merkwürdigen und kaum erklärtem Twist, der für gute Unterhaltung sorgt. Memes wurden geliefert und gute Zeiten gehabt. Gerne mehr.

Honorable Mentions:
Aharen-san wa Hakarenai
Call of the Night
Cyberpunk: Edgerunners
Lupin Zero
Lycoris Recoil
The Yakuza’s Guide to Babysitting

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In der Retrospektive war 2022 so gar nicht mein Anime-Jahr.
Ich habe wohl nur drei Anime zuende geguckt: Tokyo 24-ku, 4-nin wa Sorezore Uso wo Tsuku und Bucchigire! - alle eher unterdurchschnittliche Anime, die man echt nicht gesehen haben muss, die aber schlichtweg leicht verdaulich waren und mich nicht gelangweilt haben.
Alles andere hat mich einfach nicht an der Stange gehalten.

Ya Boy Kongming! wird noch mit Freunden zuende geguckt. Der war super. Summer Time Render fang ich bald noch an, der kam einfach zu spät in der Season.
SpyXFamily habe ich gegen besseres Wissen einfach nicht geguckt. Ich glaube ich bin das Problem, nicht Anime. :joy:
Für 2023 hoffe ich auf mehr schräge-kreatives Zeug, was mich unterhält.

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Ohne wirklich zu überlegen Setze ich mich auf 2 Shows pro Season fest.

Best in Season Winter:
Hakozume:
Edutainment über Polizisten. Kommentiert Feminismus, Missbrauch, Vergewaltigung, und Marathonaufsicht, um Beispiele zu nennen. Comedy mit allem zu kombinieren ist sehr gefährlich, aber es war unglaublich gut gemacht.
Besonders beeindruckend sind aber die ganzen Einsatzbereiche außerhalb der in der Öffentlichkeit steheneden Elemente. Wo keine Öffentlichkeitsarbeit stattfindet, und keine kriminelle Energie vorhanden war. Voller Respekt für die Sache und trotzdem menschlich voller Fehler. Es hilft das die Originalauthorin 10 Jahre als Polizistin gearbeitet hat, und wenig bis keine Werbung für das Amt macht.
Wenn der Zeichenstil nicht an 480p erinnern würde…

Runner Up:
My Dress-Up Darling:
Unschuldige Liebe mit Sexy Gyaru und schüchternen aber kompetenten Schneiderjungen die sich über das Cosplayhobby kennenlernen. Wirft ein besseres und auch realistischeres Bild auf die Conventionszene, und auf die kleinen Problemchen die Cosplayer haben. Verbunden mit Erotik, Romantik, Comedy und Fachwissen ist das eine pures Erlebnis mit viel Spaß. Gut gezeichnet und in der Erotik wahnsinnig gut animiert. Jede Woche gabs eine neues Gif von Marins wohlgeformten Kurven. Jetzt muss man nur noch vergessen das sie maximal 17 ist und das die Hintergründe manchmal Fotos mit Filtern waren.

Vergleichsweise Schwache Season. Was viel gutes über die Animes der vorigen Jahre aussagt.

Best in Season Spring:
Paripi Koumei:
Kriegsstrategien werden angewandt für Exposure, Clicks und Reichweite. Ein Mann der in einem neuen Leben sein Talent nicht für Mord und Folter sondern für Alkohol und Partymusik verwenden kann. Besonders gefielen mir die Charakterdesigns von Eiko, welche mit Sexy Halloween Kostüm sich genauso Pudelwohl auf der Bühne fühlt wie mit nem Schlabberpulli oder gleich ner ganzen Daunenjacke. Mit einigen Schwachpunkten in der Animation, steckte das Studio sein Budget in die richtigen Szenen, darüber hinaus tatsächliche Sänger für das Singen zu engagieren macht hoffentlich Schule, 96Neko hat einfach hart geslappt.

Runner Up:
Summertime Render:
Zeitreisethriller mit nachdenkenden Protagonisten der das Tempo bis zum Ende immer mehr Aufdreht und nie nachlässt. Der einzige Schwachpunkt war die Unregelmäßige Releaseschedule und die übertrieben starken Antagonisten, jedoch ist die Kreativität des Hauptcharakters schwerst beeindruckend. Ein Tausendfaches Wiederholen der selbern Szenarien ist hier nicht möglich, denn die Anzahl der Wiederholversuche ist gering. Da müssen Leute todgelassen werden. Und man kann auch nur über diesen Luxus nachdenken wenn der Erfolg in Aussicht steht, und das tut er eigentlich nie.

Best in Season Sommer:
Lycorice Recoil:
„Happy Go Lucky Ghost in the Shell“ wird dem ganzen nicht gerecht. Die Story ist mmn. mit einer 08/15 Struktur geschrieben, jedoch sind die Rollen vertauscht. Chisato und Takina vertreten eine Rolle ähnlich zu Team Rocket Jesse und James in Pokemon, nur ist ihr Auftraggeber diesmal die Regierung von Psycho Pass mit weniger Gedärmeexplosionen. Der Protagonist welcher die Story antreibt taucht erst mit fortschreitender Story stärker ins aktive Geschehen ein. Die Wohlfahrtsorganisation ist natürlich die Moralisch fragwürdigste Organisation. Sehr viel wurde nicht beantwortet, aber die Durchführung war eiskalte Bombe und die moralischen Anprangerungen nur zart gesäht, so das man sie nur findet wenn man sie auch sucht. Für jeden Anderen gibts ein Action Feuerwerk mit Comedy und Feel Good Coffeshop.

Runner Up:
Cyberpunk: Edgerunners:
Wurde überraschenderweise Gedroppt und hat die Community für Wochen weggeblasen. Als das Arcane des Jahres hat es große Fußspuren in die es stapfen will, und ehrlich gesagt: die Zehen haben noch Luft, die Fersen stehen an, aber das Paar Schuhe kann man kaufen. Vollgas Action die klassisch Trigger in der Mitte auf 180 Sachen über dem Geschwindigkeitslimit beschleunigt. Zusammen mit Cyberpunkdystopischer Melodramatik damit man zumindest für wenige Minuten aufatmen kann. Und auch wenn der Hype komplett eskalierte wegen Rebecca, ich muss doch Lucy als Girl der Show hervorheben. Eines meiner liebsten Enden in den letzten Jahren gibts noch oben drauf, und eine In-Universe Story die man als unwissender Pleb genauso, wenn nicht sogar fast besser genießen kann.

Best in Season Autumn:
Bocchie the Rock:
Das Bezwingen von Sozialen Ängsten wird häufig als Comedy flachgetreten bis das Pferd durchgeschlagen wurde. Ist Bocchie anders? Nein.

Während die kreativen Freiheiten der Animatoren über den Anime immer mehr abnehmen, so ist das auch als Zeichen von großen Schritten in ihrer Charakterentwicklung zu verbuchen.
Sowohl Anime, als auch Charaktere im Anime, als auch die Animatoren selbst machen sich wiederholt über ihre Zwangsstörung lustig. Sie wird jedoch nicht nur ausgelacht, sondern auch mitgenommen, gesehen nicht nur als Weirdo sondern auch als hochkompetente Gitarristin, als unorthodoxe Lyricskomponistin, als Mensch der sich verbessert und über den Schatten springt wahrgenommen. Das man seine Ängste nicht innerhalb von 12 Episoden oder einem halben Jahr bezwingt ist verständlich. Und sie wird auch am Ende immer noch als Comedic Relief gesehen … der riesige Schritte nach vorne gemacht hat, und noch einen viel weiteren Weg zu gehen hat.
Dass alle anderen Charaktere auch eine eigene Charakterstudie verdient hätten, sei mal nur am Rande erwähnt.

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Runner Up:
Chainsaw Man:
Nicht zu erwähnen wäre eine Frechheit der Animationsqualität und der Originalität der Story gegenüber. Was mich überrascht hat war der respektvolle Umgang mit dem mental zurückgebliebenen Hauptcharakter, der für seine Physik ausgenutzt wird, jedoch endlich die notwendige Fürsorge und menschliche Nähe erfahren darf. Für mich war die Show überraschenderweise ein Genuss weil ich Denjis schöneres Leben und seine simple Sicht auf das Leben genießen durfte. Ahja, Action gab es auch.

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Ich hab dieses Jahr wieder ungewöhnlich viel von diesen chinesischen comics geguckt.

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SSSS.Dynazenon war richtig krass gut. Weniger Fanservice als in Gridman und ein gutes Stück darker, die Zeit hat man dafür in richtig schöne Charaktere gesteckt. Ich freue mich schon auf das angekündigte Crossover.


Cyberpunk: Edgerunners war ne richtig gute Werbung. Sie hat mich daran erinnert warum ich das Cyberpunk-Genre seit fast 35 Jahren einfach mag. Sie hat mich überzeugt dem Spiel eine Chance zu geben.
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Legend of Galactic Heroes bin ich erst durch das erste Buch durch. Aber: FUCK, ist das jetzt schon ne epische Geschichte. Ich freue mich tierisch darauf da weiter gucken zu können.


Einen Extra-Award gibt es für die beschissenste Scheißdreckfolge überhaupt: Die superdumme Höschenfolge von Licoris Irgendwas. Das ist der Grund warum normale Leute, Anime für den letzten Kack halten. Und man ihnen dann nicht mal widersprechen kann.

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Die Anime-Season 2022 war für mich ziemlich ergiebig und hat dann zum Herbst noch einmal richtig aufgedreht. Zum Anfang seien einmal die Highlights genannt, die ohnehin jeder, der auch nur etwas Interesse an Anime hat schon auf dem Radar hat;

Die Werbetrommel möchte ich explizit für die folgenden Serien rühren:

  • BLEACH: Sennen Kessen-hen
    In dieser Season wurde ohnehin ein sehr starker Arc adaptiert. Für die Animationen war anscheinend kein Aufwand zu viel, sodass man sich an mehreren Stellen fragen kann, ob man nicht doch gerade einen Film schaut.

  • Lycoris Recoil
    Super gut geschriebene Charaktere, mit vielen offen ausgesprochenen und ebenso vielen implizierten Beziehungen. Die Seiyūs haben einen außergewöhnlichen Job gemacht und verkaufen die Dynamik im Cast grandios. Die Story als Hintergrund ist nicht das Highlight, aber immerhin interessant genug um die Charaktere glänzen zu lassen.

  • Summer Time Render
    Interessanter Plot, der sich glücklicherweise nicht in seiner Zeitreise-Mechanik verheddert. Alles in allem sehr gut umgesetztes Supernatural-Mörder-Mystery. Außerdem Rahmen in dem ich Hizuru Minakata genießen durfte :malteflirt:
    imageSummer Time Rendering, Hizuru Minakata / 「姉と弟」 / August 12th, 2021 - pixiv

  • Do It Yourself!!
    Super knuffige Serie, ohne viel Drama oder Stakes. Grundsätzlich ist die Serie sehr stilisiert, dann aber auf der anderen Seite wahnsinnig genau und detailliert wenn es um das Handwerkern geht.

  • Paripi Koumei
    Hier hat @BBFerdl eigentlich schon alles gesagt. An manchen stellen entfernt sich die Serie leider etwas weit von der Realität, nichts desto trotz eine klare Empfehlung - schaut es an, wenn ihr glaubt, dass eure Interessen auch nur ein bisschen tangiert werden.

  • Magia Record: Mahou Shoujo Madoka☆Magica Gaiden Final SEASON
    Leider keine uneingeschränkte Empfehlung aber auch nicht der Zugunfall, den man befürchten durfte. Nach der zugegebenermaßen schwachen ersten Staffel, hat sich die Serie ab der zweiten Staffel, in der auch der altbekannte Cast wieder Einzug hält, zu einem kompetenten Spin-off entwickelt.

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Ein Jahr mit dem ich rundum zufrieden bin. Es gab jede Menge zu sehen und darunter, anders als die letzten Jahre, einige Klassiker an die man sich noch lange erinnern wird.

Die Klassiker:

Summer Time Rendering (9/10)
Unser Hauptcharakter Shinpei besucht die kleine Insel, auf der er aufgewachsen ist, um zur Beerdigung seiner plötzlich verstorbenen Kindheitsfreundin Ushio zu gehen. Die Insel ist von übernatürlichen Schattenwesen heimgesucht, die mit ihrem Tod zusammenhängen und es auch auf Shinpei abgesehen haben. Er ist allerdings in einer Zeitschleife, die einsetzt, wenn er stirbt.
Eine komplette Adaption eines abgeschlossenen Manga, mit einer mysteriösen ersten und einer actiongeladenen zweiten Hälfte, die (so gut wie) alle offenen Fragen zum Schluss beantwortet und ein durchweg mitreißendes Erlebnis war. Ich bin ein Sucker für Zeitschleifen, und sogar das war originell umgesetzt hier - die Schattenwesen sind gefühlt immer einen Schritt voraus, was die Erwartungen des Zuschauers an was passieren wird jedes mal über den Haufen wirft. Zusammen mit top Animationen ist es nicht schwer das zu meinem Anime des Jahres zu küren.

Cyberpunk: Edgerunners (8.5/10)
Unser Hauptcharakter ist arm in einer dystopischen Zukunft. Nachdem seine Mutter durch Gangster-Schusswechsel stirbt und er von seinen Mitschülern gemobbt wird, lässt er sich ein Militär Implantat machen und findet mit diesem in einer Gangstergruppe Anschluss.
Ich vergöttere Regisseur Hiroyuki Imaishi, also muss ich dieses neue Werk von ihm sehr hoch bewerten. Wie erwartet gab es seine typisch überdrehten Actionsequenzen und den unverkennbaren Artstyle. Was ich so nicht erwartet habe ist, wie makaber brutal der Anime ist, was nicht unbedingt was schlechtes bedeutet. Ein rundum abgefahrener Trip, und CD Project Red wird Studio Trigger wohl sehr wegen dem beflügelten Interesse an dem Spiel Cyberpunk: 2077 danken.

Spy x Family (8/10)
Unser Hauptcharakter Lloyd ist Spion und soll für eine länger angelegte Mission eine Tochter adoptieren, in eine prestigeträchtige Schule gehen lassen und eine Frau heiraten. Die Adoptivtochter Anya kann Gedanken lesen, und die Frau Yor ist eine Auftragsmörderin. Somit weiß nur Anya von den geheimen Rollen ihrer Adoptiveltern und findet das wahnsinnig cool.
Im Grunde ist dies eine Comedy, aber eine sehr herzerwärmende für die ganze Familie. Die sechsjährige Anya stiehlt ihren Adoptiveltern absolut die Show und ist trotz ihrer übernatürlichen Fähigkeiten ein absoluter Tollpatsch und benimmt sich wie eine sechsjährige sich eben benehmen würde (im Gegensatz zu anderen Hauptcharakteren ähnlichen Alters in anderen Anime). Was Spy x Family zu einem Klassiker macht, ist allerdings weniger die außerordentliche Qualität von Studio Wit, sondern die immense internationale Popularität. Der Anime hat weltweit eingeschlagen wie eine Bombe. Das hängt meiner Meinung nach auch damit zusammen, dass das Setting keinerlei Japanbezug hat und alle Schilder bzw. on-screen Texte auf Englisch sind. Gepaart mit der Familienfreundlichkeit gibt es also quasi keinerlei Einstiegshürden.

Andere sehr gute Anime:

Bubble (8/10)
Das Zentrum von Tokio ist aus unerklärlichen Gründen in einer Blase, in der die Gesetze der Schwerkraft verrückt spielen. Unbewohnbar für normale Menschen, haben sich unsere Hauptcharaktere gedacht, dass dies ein perfekter Ort für Parkour ist.
Das unerklärte Konzept und die sekundäre Story haben nicht jeden vom Hocker gerissen, aber das war mir egal. Ich hab diesen Film total genossen wegen seiner krassen Animationen (natürlich wieder von Studio Wit) und dem Fokus auf eine Extremsportart ohne wirkliche Antagonisten. Entgegen der Optik sollte man also keinen Makoto Shinkai-artigen Film, sondern eher ein Spektakel a la Redline erwarten.

The Orbital Children (7.5/10)
Unsere Hauptcharaktere sind nach einem Unfall auf einer Raumstation gestrandet und müssen ihre kollektiven Kenntnisse und Fähigkeiten nutzen, um herauszukommen.
Entgegen meiner Erwartungen ist dies kein Thriller mit jede Menge Drama, sondern eher ein lockerer aber sehr intelligenter Sci-Fi in dem die Problemlösungen der Kinder im Vordergrund stehen.

Ranking of Kings (7.5/10)
Unser Hauptcharakter ist Thronfolger eines legendären Königs. Nur hat er leider keinerlei Stärke oder heldenhafte Fähigkeiten und ist obendrein noch taubstumm. Trotzdem mangelt es ihm nicht an Ambition, den Erwartungen an ihn gerecht zu werden.
Die Optik lässt diesen Anime sehr nach einer Kindersendung aussehen, aber viele blutige Szenen widerlegen dies. Es ist dennoch ein sehr ergreifendes Abenteuer und ein taubstummer Hauptcharakter ist definitiv was Originelles.

My Dress-Up Darling (7.5/10)
Unser Hauptcharakter arbeitet in einer traditionellen Puppenmanufaktur und hat daher die Fähigkeiten, als Schneider einer Klassenkameradin beim Cosplay zu helfen.
Auch wenn das Konzept öde und generisch klingt, stimmt die Chemie zwischen den beiden einfach. Auch haufenweise Fanservice können nicht über ein gelungenes Charakterdesign hinwegtäuschen.

Andere gute Anime:

Chainsaw Man (7/10)
Unser Hauptcharakter nagt am Hungertuch und fusioniert mit seinem Dämonen-Hund zum Kettensägen-Mann und wird von einer Gruppe Dämonenjäger angeheuert.
Ein Shonen-Setting der makabren Sorte, in dem es hart auf hart geht. Die Umsetzung ist zwar sehr gut, aber es gab viel Hype im Vorfeld, dem der Anime bisher nicht so wirklich gerecht geworden ist.

Akebi’s Sailor Uniform (7/10)
Unsere Hauptcharakterin besucht eine Oberschule wegen der schönen Matrosenuniform. Blöd nur dass diese veraltet ist.
Ein Slice-of-Life Anime, in dem gar nichts von Bedeutung passiert. Was völlig OK ist und in die Kategorie wie Yuru Camp und Super Cub aus den letzten Jahren passt.

Akiba Maid War (7/10)
Unsere Hauptcarakterin fängt anno 1999 in einem Maid Cafe an zu arbeiten und wird in den blutigen Mafia-Krieg der Maid Cafe Kartelle verwickelt.
Eine absurde schwarze Komödie, die mich mehrmals laut zum Lachen gebracht hat mit ihrer Lächerlichkeit.

Bocchi the Rock (7/10)
Unsere Hauptcharakterin ist schüchtern und hat keine Freunde. Sie hat sich erfolgreich Gitarre spielen beigebracht und einen erfolgreichen Youtube-Kanal und hofft, dass Leute sie ansprechen und sie Freunde finden kann - was auch passiert, als eine Oberschul-Band ein neues Mitglied braucht.
Ein Comedy-Anime mit vielen gut gelungenen Witzen und viel interessanter, experimenteller Animation. Dazu kommt auch gar nicht so üble Musik.

Vampire in the Garden (7/10)
Vampire und Menschen können sich wie so oft nicht ausstehen und sind im Konflikt. Unsere Hauptcharaktere sind jeweils ein Vampir- und ein Menschenmädchen, die sich Romeo-und-Julia artig befreunden.
Ein kurzer aber knackiger Anime mit 5 Episoden, hat aus seinem unoriginellen Konzept und kurzer Dauer das beste rausgeholt.

Ya Boy Kongming (7/10)
Unser Hauptcharakter ist legendärer chinesischer Strategist und wird ins moderne Japan ge-isekait um einer sich durchmühenden Sängerin mit seinen Meisterstrategien auf die Sprünge zu helfen.
Sehr ulkiges Konzept für einen Musikanime, was überraschend gut funktioniert hat.

Bastard!! (6.5/10)
Unser Hauptcharakter ist Meister der dunklen Magie und ein narzisstisches, frauenverachtendes Arschloch.
Ich weiß nicht warum ein Manga aus den 80ern eine neue Adoption verdient hat, aber mit diesem Hintergrundwissen kam es sehr nostalgisch rüber und hat Spaß gemacht.

Eher mittelmäßige Anime die ich hin und wieder abbrechen wollte:

Call of the Night (6/10)
Unser Hauptcharakter leidet unter Schlaflosigkeit und lernt auf einem seiner Nachtspaziergänge eine Vampirin kennen. Ein paar Episoden später stoßen noch ein paar weitere Vampirinnen hinzu.
Ab und zu ganz lustiger Vampirharem.

Romantic Killer (6/10)
Unsere Hauptcharakterin ist lieber zu Hause am zocken als mit Jungs abzuhängen. Eine Fee bringt sie aber immer wieder in Situationen, wo sie mit Jungs interagieren muss.
Nicht so cringey wie die meisten Reverse-Haremserien und ganz unterhaltsam, mehr aber auch nicht.

Lycoris Recoil (6/10)
Unsere Hauptcharakterinnen sind Kindersoldaten für eine wohltätige Organisation.
Sehr gelungene Animationen und Humor, aber das Konzept und die Charaktere konnten mich nie wirklich abholen. Außerdem: Wie können Gummigeschosse durch Autotüren, aber nicht durch Menschen gefeuert werden?!

Uncle from Another World (5.5/10)
Unser Hauptcharakter erwacht aus einem Koma, dass er in einer Fantasywelt verbracht hat. Er bringt die ganzen Magietricks die er dort gelernt hat mit. Es wird schnell klar, dass er in Sozialkompetenz eine absolute Null ist.
Eine Parodie des Isekai-Genres. Milde unterhaltsam.

Sabikui Bisco (5/10)
Unser Hauptcharakter durchwandert auf seiner Riesenkrabbe eine postapokalyptische Zukunft und kann Pfeile feuern, an deren Einschussstelle ein riesiger Pilz wächst.
Ich bin normal für absurde Abenteuer-Anime sehr zu haben, aber dieser hier hat ab der Hälfte die Story so inkohärent und unlogisch werden lassen, dass es alles versaut hat.

Engage Kiss (5/10)
Unser Hauptcharakter ist arm und hat ein Dämonenmädchen als Magical Girl dabei.
Hat mir Aufgrund schöner Action und dadurch, dass es sich am Anfang nicht ernst genommen hat, sogar gefallen, aber ist gegen Ende doch sehr auseinandergefallen.

Love of Kill (5/10)
Unser Hauptcharakter ist Auftragsmörder und verliebt sich in eine Auftragsmörderin einer rivalisierenden Organisation.
Ich hab eine ernste Story erwartet und immer wieder völlig unpassende Comedy-Einlagen bekommen, gepaart mit unterirdischer Animationsqualität. Was mir auch absolut nicht gefallen hat ist, dass Chateau, völlig unpassend zu ihrem Beruf, sehr oft als “Damsel in Distress” dargestellt wird.

Unterirdischer Anime, den ich besser abgebrochen hätte:

Black Rock Shooter Dawn Fall (3.5/10)
Unsere Hauptcharakterin ist eine sehr starke Androidin in einer postapokalyptischen Zukunft.
Schon das dritte mal dass ein Anime basierend auf dem Vocaloid-Fanart gemacht wurde. Ich hab am Anfang gedacht, dass das postapokalyptische Setting besser passt, aber der Anime wollte dann super edgy sein und hat noch nicht mal mit Action überzeugt wie sein Vorgänger von 2012.

Fortsetzungen, die ich letztes Jahr gesehen habe:

Demon Slayer: Entertainment District Arc (9/10)
Studio Ufotable hat sich nicht auf den absurden Einnahmen von Mugen Train ausgeruht, sondern das Geld in diese Fortsetzung re-investiert. Die Story von dieser Staffel war eher mau, aber das ist total vergessen bei dieser bombastischen Action und Animationsqualität. Meine Bewertung fällt so hoch aus, da es lange her ist, dass mich eine Episode so hype gemacht hat, die nächste es nochmal getoppt hat, dann die nächste nochmal usw. Ich freu mich riesig auf die nächste Staffel. Gemessen an der immensen weltweiten Popularität kann man Demon Slayer als Gesamtprodukt auch in die oben genannten Klassiker einreihen.

Attack on Titan Final Season Part 2 (8.5/10)
Weiterhin verwebt sich diese unheimlich fesselnde Story weiter und neigt sich dem Ende zu. Erens Absichten sind nun endgültig klar und seine Entwicklung bis hierhin sehr unheimlich. Ich könnte allerdings den Leute im Marketing eine runterhauen für die Benennung der Staffeln - denn Final Season Part 3 wird kommen.

Kaguya-Sama: Love is War -Ultra Romantic- (7/10)
Diese Story allerdings hat in dieser dritten Staffel ein zufriedenstellendes Ende gefunden. Hat mir genauso wie die beiden Staffeln zuvor sehr gefallen und mich oft zum Lachen gebracht.

Komi Can’t Communicate Part 2 (7/10)
Auch diese Comedy machte einfach da weiter wo sie aufgehört hat und das hat gepasst.

Mob Psycho 100 III (7/10)
Hier war ich mir nicht sicher, warum es eine Fortsetzung gibt, da Staffel 2 einen super Abschluss hatte. Es war immer noch sehr gut, aber gefühlt hat die Animationsqualität etwas nachgelassen und das Ende war nicht so Eindrucksvoll.

JoJo’s Bizarre Adventure: Stone Ocean (6.5/10)
Sehr gut, dass es endlich eine weibliche JoJo Hauptcharakterin gibt. Etwas in die Länge gezogen. Part 2 (Battle Tendency) ist somit immer noch mein Lieblingsteil.

Made in Abyss: The Golden City of the Scorching Sun (6/10)
Der Schockfaktor bleibt, aber ich war eher enttäuscht von dieser Staffel. Die Serie war für mich immer eine Abenteuerserie, und dass dieses mal alles im selben Dorf stattfindet, spricht dem entgegen.

Rent-a-Girlfriend Season 2 (4/10)
Völlig befremdlich, dass sich die Mädels in einen so abstoßenden Typ wie unseren Hauptcharakter verlieben. Habs wegen Müllwert geguckt (so schlecht und cringe, dass es wieder gut ist).

Ein ziemlich gutes Fazit für dieses Jahr insgesamt also, und gemessen an der immensen, wachsenden weltweiten Popularität von Anime wie Spy x Family und Demon Slayer, so wie der mit Cyberpunk: Edgerunners erkannte cross-mediale Marktwert, kann es sein, dass wir die nächsten Jahre noch mehr gutes Zeug bekommen da mehr Publisher und Studios sich wagen werden, ambitionierte Projekte anzugehen.

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2022 war ein sehr gutes Anime Jahr für mich. Hier eine kleine Auswahl meiner Favoriten.

Top Anime

Summertime Render
Paripi Koumei
Bocchie the Rock!
Zu den drei wurde ja schon einiges gesagt. Denke, das sind auch die Anime, die man auf jeden Fall gesehen haben sollte.

Heroine Tarumono!
Hiyori (Inori Minase) ist ein absolutes Genki Girl, das in die Stadt zieht, um ihren Traum zu verwirklichen. Dafür braucht sie jedoch Geld und der best bezahltete Job für eine Schülerin ist… Managerin eines Idol Duos!
Die beiden Idols sind zu allem Überfluss auch noch in ihrer Klasse. Ein absolut chaotisches Slice-of-Life Abenteuer ist vorprogrammiert.
Ich kann den Anime nur wärmstens empfehlen. Hiyori ist einfach ein super toller Charakter. Ihr Wechselspiel mit den Idols und ihren Klassenkameraden ist fantastisch in Szene gesetzt. Storytechnisch kann man nicht so super viel erwarten, aber hey, dafür schaut man auch kein Slice-of-Life :wink:

Split Cours, die richtig geil angefangen haben

Gundam: Witch from Mercury
Mein erster Gundam und auch mein erster Mecha. Die Protagonistin hat mich schon im ersten Promovideo verzaubert. Prinzipiell handelt es sich um eine typische ‚Mädchen vom Land kommt in die Stadt und wird in die Intrigen des Adels verwickelt‘. Nur ist ‚Land‘ hier der Merkur, ‚Stadt‘ eine riesige Raumstation und ‚Adel‘ die Kinder vom absurd mächtigen Firmenbossen. Und natürlich gibt es riesige Roboter, die gegeneinander kämpfen aber das ist nicht so wichtig :joy:
Bisher hat Witch from Mercury in jeder Episode so abgeliefert, wie viele Anime nur in 1-2 Episoden. Wenn das im zweiten Cour so weiter geht, wird das definitiv einer der besten Anime 2023.

Birdie Wing
Mein absoluter Geheimtipp für 2022. Viele glauben wohl, in Birdie Wing ginge es um Golf. Irgendwie tut es das auch. Aber Golf ist nicht nur irgendein Sport. Es geht hier um den Abriss ganzer Stadtviertel, um Auftragsmorde, Terroranschläge und sehr viel Geld.
Mafiaorganisationen entscheiden Streitigkeiten mit Golfspielen in einer unterirdischen, vollständig autmatisierten Golfanlage. Dabei werden die Kurse aus beweglichen Teilen zufällig erstellt. Dabei ist alles mechanisiert und flüssig animiert. Und dabei handelt es sich nur um einen kleine Teil des Animes.
Tatsächlich spielen die beiden Protagonistinnen sehr viel Golf. Jedes einzelen Spiel ist dabei jedoch so episch inszeniert, dass es sich eher um Schlachten handelt. Die Spielerinnen kündigen ihre Schläge in guter Anime Manier mit dem Ausruf ihres Names an. Durch epische Musik und Änderungen des Zeichenstils wird die Bedeutung der Schläge nochmals untermauert. Besseres Golf werdet ihr nie wieder sehen.
Ich könnte hier noch ewig weiterschreiben. Aber schaut euch einfach den Anime an, es lohnt sich zu 100%.

Erwähnenswerte Anime

Kakkou no Iinazuke
Schöne RomCom, die alles richtig macht. Bedient sämtliche Klischees, aber das muss so sein.
Das Protagonistenpaar wurde bei der Geburt vertauscht und soll nun heiraten, um die Familien zu verbinden. Die beiden wollen das natürlich nicht. Oder doch?

Love Live! Superstar!!
Sehr sehenswert für Idol Fans. Superstar ist meine erster Love Live und hat mich dazu bewegt, keine mittelmäßigen Idols mehr zu schauen.

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Im Jahr 2022 gab es viele Anime die nicht schlecht waren, aber wenn ich mich an 2021 zurück erinnere gibt es dieses mal weniger echte 10/10s, welche die man auch noch in ein paar Jahren im Kopf hat. Schaut Sonny Boy, Heike Monogatari, Mushoku Tensei, Odd Taxi und Ousama Ranking!

Die besten Anime in 2022:
Onipan!
3 Onis sind auf der Erde um den Ruf aller Onis wieder herzustellen und zu zeigen, dass Onis keine bösen Kreaturen sind. Ihr einziges Hilfsmittel: die klassischen Oni Unterhosen, getragen von den Onipans verwandeln sie sich (nur kosmetisch!).
Die Story ist nichts besonderes, das klassische Slice of Life Comedy Zeugs. Aber Onipan hat einfach S O U L. Nicht zuletzt dank der VAs, alle 3 unerfahren in der Anime Szene, doch anderweitig in der Entertainment Szene unterwegs (z.B. als Idol).
Bis vor 3 Monaten hätte ich gesagt, dass Onipan die beste Musik hat dieses Jahr. Doch es hat am Ende nur für den 2. Platz gereicht.

Made in Abyss S2
Eine spannende Fortsetzung der ersten Staffel. Was soll ich sagen, wer die erste Staffel mochte, der wird diese auch mögen sosu.

Mob Psycho 100 III
Das Finale von Mob Psycho. Das Pacing dieser letzten Staffel war etwas holprig, aber das Ende war schön gemacht.

Bocchi The Rock
Wohl mein Favorit dieses Jahr. Ich bin kein Fan von Idol Anime (hat man einen gesehen, hat man alle gesehen), doch mit Band Anime kann ich meistens was anfangen. Aber so viel Liebe habe ich nicht erwartet, Bocchi The Rock ist eine der seltenen Instanzen von „der Anime sieht besser aus als der Manga“. Ich habe teilweise die Twitter Accounts der Animatoren verfolgt und was die da für Herzblut reingesteckt haben ist beachtenswert. Und das Ergebnis hat sich gelohnt, bei den 3D Animationen bin ich wahrhaftig aufgestanden und habe applaudiert.
Und die Musik ist auch extrem gut. Also wirklich gut. In den letzten Wochen habe ich die Songs aus Bocchi The Rock (ganze 14 Songs! 13 davon original und einer ein Cover von Asian Kung Fu Generation) rauf und runter gehört. Schon lange habe ich nicht mehr so gute Anime Musik gehört (und das gleiche dachte ich bei Onipan).
Mein Hot Take des Jahres 2022: Bocchi The Rock ist das bessere K-On.

Nennenswert:
Ao Ashi
Anfang Anno Domini Messi MMXXII war meine Erwartung, dass Blue Lock der gute Sport Anime wird und Ao Ashi wird der Appetizer. Doch es war umgedreht, Ao Ashi hat mich positiv überrascht und Blue Lock ist irgendwie gar nicht so gut (Gott strafe Fujobait).
Ao Ashi behält eine gute Balance zwischen Realismus und spannenden Extremen (und für meinen Geschmack darf es nie zu Fantasy-lastig sein), wahrlich wird das Rad nicht neu erfunden, aber Ao Ashi ist eine solide 7/10 in der Welt des Sport-Anime. Und wer Fan von Sport-Anime ist, der weiß, dass eine solide 7/10 selten ist, vor Allem als Fan von realistischen Szenarien.

Summer Time Render
Bis zum Ende ziemlich gut, heute sind Mystery/Thriller ja schon rar. Das Ende war leider leider etwas zu sehr aus dem Arsch gezogen.

Urusei Yatsura 2022
Ich habe zwar nicht das original gesehen (steinigt mich), aber der Reboot ist gelungen.

KanColle: Itsuka Ano Umi de
Ich will es nicht KanColle S2 nennen, da die beiden Staffeln nichts miteinander zu tun haben. Dieser Anime ist thematisch deutlich näher am Spiel dran, düsterer Krieg. Der Kampf um den Golf von Leyte hat viele Opfer gebracht.
Leider ein Opfer von Production Hell. Eine neue Episode kommt gefühlt alle 4 Wochen, bald wird schon Isekai Ojisan neidisch.

Chainsaw Man
Le Mid Saw Man. Firepunch ist besser als CSM und ich hätte mir viel mehr eine Firepunch Adaption gewünscht, aber der CSM Anime ist gut umgesetzt. Auch wenn es für mich am Anfang ein bisschen zu langsames Pacing war.

Cyberpunk: Edgerunners
Ich hasste ihn die ersten Episoden, aber Edgerunners ist dann doch richtig gut geworden. Doch vielleicht war Trigger nicht das richtige Studio. Sie haben es gut gemacht, aber als Fan des Cyberpunk Genres war mir die Ästhetik zu 2022. Aber gut, ich bin kein leichter Kunde bei Cyberpunk.
Am Ende des Tages hat mich Edgerunners dazu gebracht Cyberpunk 2077 zu spielen. Das muss man loben.